Graml & Kollegen

Rechtsanwälte Regensburg

7. Februar 2018 · Veranstaltungen

Veranstaltung „Praxisabgabe 4.0“

Laut Aussagen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung ist das Durchschnittsalter der Ärzte und Psychotherapeuten in der vertragsärztlichen Versorgung in den vergangenen zehn Jahren von 51,4 Jahre (2007) auf 54,0 Jahre (2016) gestiegen. Insbesondere bei den Hausärzten ist der Anteil der über 60-Jährigen mit 33,5 % besonders hoch. Dies zeigt deutlich, dass in den kommenden Jahren ein entsprechender Nachbesetzungsbedarf bestehen wird.

„Welche Chancen bieten neue Kooperationsformen zur Bewältigung der Herausforderungen der Zukunft?“

Das Interesse der nachfolgenden Medizinergeneration, in der vertragsärztlichen Versorgung freiberuflich tätig zu werden, ist hingegen gesunken. Dies dürfte nicht unerheblich auf gestiegene Erwartungen der Übernehmergeneration an die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben („Work-Life-Balance“ oder gar „Life-Work-Balance“) und den steigenden Anteil von weiblichen Medizinstudentinnen (über 60 %), für die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein zentrales Anliegen darstellt, zurückzuführen sein.

Die Tätigkeit in der vertragsärztlichen Versorgung und eine Work-Life-Balance müssen sich aber nicht ausschließen. Chancen zur Bewältigung dieser Zukunftsfragen bieten gerade auch die neuen Kooperationsformen der Ärzte, wie z. B. die Gründung von Medizinischen Versorgungszentren in der Rechtsform der GmbH.

Wir freuen uns, dass wir hierfür zudem den Experten Herrn Dr. med. Wolfgang Sieber, Chefarzt und Ärztlicher Direktor Kreisklinik Wörth / Donau, sowie als Gastgeber unserer Veranstaltung die Commerzbank AG gewinnen konnten.

Diese spannende Runde erwartet Sie am 28.02.2018, 18.00 Uhr im Weinkontor Sinzing, Laberstraße 7a, 93161 Sinzing.

 

Diesen Ablauf dürfen Sie erwarten:

18:00 Uhr  get together

18:30 Uhr  Begrüßung durch Herrn Christof Bräu, Privat- und Unternehmenskundenberater Süd, Leiter Unternehmenskunden, Niderlassung Regensburg der Commerzbank AG

18:35 Uhr  Vorstellung der UNZD-Regionalgruppe Ostbayern

18:45 Uhr  Impulsvortrag Judith Mußelmann, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Medizinrecht, Kanzlei Graml & Kollegen

18:55 Uhr  Expertengespräch zum Thema Praxisabgabe 4.0

19:45 Uhr  Netzwerken bei einem kleinen Imbiss

 

Teilnehmer des Expertengesprächs:

 

Dr. med. Wolfgang Sieber, Chefarzt und  Ärztlicher Direktor Kreisklinik Wörth / Donau

Elisabeth Fränkel, Fränkel + Stoldt Consulting GmbH, Unternehmens- und Finanzberatung

Rechtsanwältin und Fachanwältin für Medizinrecht Judith Mußelmann, ehem. Kanzlei Graml & Kollegen

Rechtsanwalt Dr. Georg Graml, Kanzlei Graml & Kollegen

Steuerberaterin Margret Schäfer, Kanzlei Queck Jobst Schäfer

Steuerberater Stefan Neumaier, Kanzlei SN Steuerberatung

Ana Sofia Abeln, SparringsPartner in Veränderung & Management, Mediatorin und Coach

Bernhard Huber, Spezialist für Ärzte & Heilberufe der Commerzbank Regensburg AG

 

Aus organisatorische Gründen dürfen wir Sie um Anmeldung bis zum 15.02.2018 bitten.

 

24. Januar 2018 · Arbeitsrecht · Medizinrecht

Außerordentliche Kündigung wegen Weitergabe von Patientendaten

Das Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg (LAG) hat mit Urteil vom 11.11.2016 – Az.: 12 Sa 22/16 rechtskräftig über die außerordentliche Kündigung zu entscheiden, die der Arbeitgeber, eine radiologische Praxis, aufgrund der unbefugten Weitergabe von Patientendaten gegenüber einer medizinischen Fachangestellten erklärt hatte. (mehr …)

23. Januar 2018 · Arbeitsrecht

Die Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) im Arbeitsverhältnis

Es besteht akuter Handlungsbedarf für Arbeitgeber aufgrund der Einführung der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO). Die DS-GVO enthält zwar keine unmittelbaren Regelungen zum  Datenschutz bezüglich Angestellten und Arbeitnehmern. Über Art 88 DS-GVO besteht aber für jeden Mitgliedsstaat die Möglichkeit im Bereich der Verarbeitung personenbezogener Daten, eigene Vorgaben zum Datenschutz zu regeln. (mehr …)

16. Januar 2018 · Verwaltungsrecht

Normenkontrolle zur 10. Änderung der Verordnung über Landschaftsschutzgebiet

Mit Urteil vom 27.10.2017 (Az. 14 N 16.768) hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof entschieden, dass die 10. Verordnung zur Änderung der Verordnung über das Landschaftsschutzgebiet (O. B W) vom 16.07.2015 dem materiellen Recht entspricht und die durch sie getroffene Ausweisung von Tabu- und Ausnahmezonen für Windkraft und die sich daraus ergebende (verschärfte) Verbotsregelung für Windkraftanlagen in den Tabuzonen nicht zu beanstanden sei. (mehr …)

3. Januar 2018 · Medizinrecht

Budgetverhandlungen: Schiedsstellenentscheidung über Mehrleistungsabschlag

Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein Westfahlen hatte mit Urteil vom 09.09.2017 (Az. 13 A 1238/16) über die Rechtmäßigkeit eines Schiedsspruchs der Beklagten im Budgetjahr 2013 über den sog. Mehrleistungsabschlag zu entscheiden. (mehr …)

2. Januar 2018 · Haftungsrecht

Schadensersatzanspruch gegen Schwimmbadbetreiber

Das Oberlandesgericht (OLG) Saarbrücken hatte mit Urteil vom 12.01.2017 (Az.: 4 U 149/16) über die Klage auf Schadensersatz und Schmerzensgeld eines Schwimmbadbesuchers zu entscheiden, der von einem zusammengebrochenen neuwertigen Plastikstuhl stürzte.

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18. Dezember 2017 · Arbeitsrecht

Kein Anspruch auf Annahmeverzugslohn

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hatte mit Urteil vom 28.06.2017 (Az. AzR 263/16) über den Anspruch einer Arbeitnehmerin auf Annahmeverzugslohn zu entscheiden. (mehr …)

11. Dezember 2017 · Medizinrecht

Anspruch auf Aufwandspauschale bei einer Prüfung vor Rechnungsstellung

Das Sozialgericht Regensburg hatte mit Urteil vom 22.06.2017 (Az. S 2 KR 554/15) über den Anspruch des Krankenhauses auf Bezahlung der Aufwandspauschale zu entscheiden. (mehr …)

7. November 2017 · Medizinrecht

Abrechnungsbetrug durch Laborärzte

Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte mit Beschluss vom 12.07.2017 (Az. 1 StR 535/16) über die Frage zu entscheiden, ob die Abrechnung der Laborleistungen von in „Außenlaboren“ tätigen Laborärzten, die nicht in „freier Praxis“ tätig gewesen sind, sondern in einen Abhängigkeitsverhältnis standen, als Abrechnungsbetrug nach § 263 Absatz 1 StGB zu werten. (mehr …)

16. Oktober 2017 · Gesellschaftsrecht

Grundbuchberichtigung nach dem Tod eines GbR-Gesellschafters

Das OLG München hatte in seinem Beschluss vom 04.07.2017 zu entscheiden, wer berechtigt ist, nach dem Tod eines Gesellschafters einer GbR die Grundbuchberichtigung zu beantragen. (mehr …)